Falkenseer Ringer mit starkem Kampfgeist und Bronze bei den Deutschen Meisterschaften 2026!
Deutsche Meisterschaft im Freistilringen vom 12. bis 14. Juni 2026 Dortmund.
Die besten 133 Nachwuchsringer der Altersklasse U14 qualifizierten sich zur Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften im Freistil in Dortmund. Auch Robin Kluckow hatte sich monatelang auf dieses Turnier vorbereitet und bekam erneut die Ehre und Chance, den TSV Falkensee und Brandenburg zu vertreten. Seine Gewichtsklasse war mit 18 Startern sehr stark besetzt, und das nicht nur anzahlmäßig. Entsprechend motiviert startete Robin in den ersten Kampf. Er bewegte den Gegner zunächst gut und versuchte, trotz dessen längerer Arme, seine Fassart durchzusetzen. In der ersten Runde machten beide Kontrahenten je einen Punkt. Kurz vor Rundenende verletzte Robin sich an der Hand entschied jedoch, dass er weiterringen könne. Derart beeinträchtigt, entkam er der gefährlichen Armklammer immer seltener und verlor 1:5 nach Punkten. Er bewies Kampfgeist und rang weiter. Im zweiten Kampf rang er noch energischer, verfolgte konsequent seinen Stil und ging von Beginn an in Führung. Beide Gegner schenkten sich nichts. Robins Gegner begann in der zweiten Runde die Aufholjagd bis es, nicht unumstritten 14 Sekunden vor Schluss 13:11 gegen Robin stand. Ein letzter entschlossener Beinangriff von Robin brachte die nötigen 2 Punkte zum 13:13 Sieg da die letzte Wertung zählt. Der anschließenden Challenge auf Überprüfung der Wertung durch den gegnerischen Trainer wurde nicht stattgegeben, dafür gab es noch einen zusätzlichen Punkt. Endstand 14:13 für Robin. Einen weiteren Kampf wagte Robin zwar trotz Einschränkung, doch konnte er den guten Beinangriff des Gegners und den folgenden Spindeln bis zum 0:10 nicht abwehren und unterlag. Das bedeutete immerhin Rang 11 für ihn. Robins unermüdliche Leistungsbereitschaft und der kontinuierliche Trainingsfleiß lassen auf künftige Erfolge hoffen!
Doch nicht nur auf den Matten in Dortmund wurden die Deutschen Meister ermittelt. Auch in Hösbach gingen die Brandenburger Ringer bei den Deutschen Meisterschaften im griechisch-römischen Stil an den Start und maßen sich mit den besten Nachwuchsathleten Deutschlands.
Deutsche Meisterschaft im griechisch-römischen Stil vom 12. bis 14. Juni 2026 Hösbach.
Zur deutschen Meisterschaft der Altersklasse U14 im griechisch-römischen Stil, auch bekannt als Klassischer Stil traten dieses Jahr 103 Ringer an. Hochmotiviert reisten die insgesamt 10 Brandenburger Sportler als Team nach Hösbach. Unter ihnen befand sich mit Ole Franz auch ein Nachwuchsringer des TSV Falkensee, der zum ersten Mal an einer Deutschen Meisterschaft teilnahm. Er startete in der Gewichtsklasse bis 68Kilogramm und hatte somit 6 Gegner vor sich. Bei seinem ersten Kampf fiel es ihm zunächst schwer seine Aufregung unter Kontrolle zu bringen. Doch er fand gut in den Kampf und schaffte es schon nach kurzer Zeit seinen Gegner aus Bayern in die Bodenlage und ihn anschließend mit ein paar Rollen technisch überlegen zu besiegen. Sein nächster Gegner machte es ihm deutlich schwerer. Der Kampf verlief wesentlich taktischer, da beide Ringer Fehler vermeiden wollten. Dennoch ging Ole auch hier souverän als Sieger von der Matte und gewann verdient mit 6:0 nach Punkten. In die Vorbereitung auf die Finals musste Ole nun gegen seinen Kameraden und Trainingspartner Nick Preuß antreten. Die Anspannung war bei beiden Sportlern deutlich zu spüren, da es nun um den Einzug ins Finale ging. Direkt nach Kampfbeginn wurde kurzerhand klar, dass dieser Kampf, für den Falkenseer, der vermutlich schwerste des Turniers werden würde. Beide Ringer machten wenige Fehler und standen sich direkt im Zwiegriff gegenüber. Nick schaffte es den Falkenseer nach kurzer Zeit bereits einen Punkt durch Rausschieben abzunehmen und sicherte sich auch mit einer kleinen Unachtsamkeit zwei weitere Punkte. 3:0 in Rücklage und voll konzentriert beschloss Ole noch einmal aufzudrehen und brachte seinen Gegner immer mehr in Bedrängnis, wodurch er sich schließlich einen Punkt sichern konnte. Über die volle Zeit und mit der Entkräftung beider Sportler endete der Kampf schließlich 3:1 für Nick Preuß. Das bedeutete Kampf um Platz drei für Ole. Hier trat er nun seinem Gegner aus seinem ersten Kampf erneut gegenüber Florian Wirth aus Bayern. Sichtlich aufgeregt, aber auf der Matte konzentriert, kontrollierte Ole seinen Gegner souverän und brachte diesen so zur Verzweiflung. Immer wieder probierte dieser den Falkenseer aus dem Gleichgewicht zu bringen, was Ole geschickt abwehrte oder auskontern konnte. Nach schon 1:49 Minuten hatte er ihn in die Bodenlage gebracht und den Kampf mit 3 souveränen Rollen beendet. Bronzemedaille für ihn!
Ein herausragendes Ergebnis für Oles erstes Jahr in der U14 auf das er mit Recht stolz sein kann. Seine Trainer sind es bereits!